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Siemens S7-1500-Serie-Produkte erhalten ein umfassendes Update: Leistungssprung auf ganzer Linie.

2025-12-26

Neueste Unternehmensnachrichten über Siemens S7-1500-Serie-Produkte erhalten ein umfassendes Update: Leistungssprung auf ganzer Linie.

Siemens S7-1500 Serie erhält großes Update: Umfassender Leistungssprung, der die Grenzen industrieller Intelligenz erweitert

—Neue Produktmatrix verbessert die Kommunikations- und Steuerungsleistung und injiziert Kernkraft in komplexe industrielle Szenarien


26. Dezember 2025 — Siemens, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Industrieautomatisierung, hat kürzlich ein bedeutendes und intensives Update für seine Flaggschiff-SPS-Produktlinie, die SIMATIC S7-1500 Serie, auf den Markt gebracht. Dieses Update ist keine einfache Iteration, sondern umfasst einen umfassenden Leistungssprung von Standard-CPUs bis hin zu High-End-Kommunikations-CPUs und sogar der ET 200SP-Serie dezentraler Steuerungen. Ziel ist es, eine stärkere Hardware-Grundlage für die Bewältigung der zunehmend komplexen Anforderungen des Industrial Internet of Things (IIoT), der hochpräzisen Bewegungssteuerung und der groß angelegten Netzwerkvernetzung zu schaffen.


Kern-Upgrade: Standard-CPU-Leistung verdoppelt, Preis-Leistungs-Verhältnis verbessert

Das bemerkenswerteste Upgrade in diesem Update ist der Ersatz der Standard-CPUs 1511-1 PN und 1513-1 PN (einschließlich der fehlersicheren F-Serie). Die neuen Produkte erzielen eine wirklich "disruptive" Leistungsverbesserung bei gleichbleibendem Preis.


Tabelle: Wichtiger Leistungsvergleich neuer und alter Standard-CPUs


Merkmale Alte CPU 1513-1 PN (Beispiel) Neue CPU 1513-1 PN Leistungsverbesserung
Programmarbeitsspeicher 600 KB 1200 KB 100%
Bitweise Verarbeitungszeit Nicht angegeben (langsamer) 25 ns Ausführungsgeschwindigkeit des Benutzerprogramms um das 1,6- bis 2,8-fache verbessert
Datenspeicher Nicht angegeben 2,5 MB Datenspeicherplatz um 50 % erhöht
Betriebstemperaturbereich -25 °C bis +60 °C -30 °C bis +60 °C Breitere Anwendbarkeit
Maximale PROFINET IO-Geräte Nicht angegeben 512 Deutlich verbesserte Konnektivität



Zusätzlich zu den in der Tabelle aufgeführten Funktionen verbessert die neue CPU den Datendurchsatz der Kommunikation für Protokolle wie OPC UA erheblich, indem sie einen zweiten Prozessorkern für Kommunikationsaufgaben bereitstellt, und reduziert das Jitter der Ausführung des Benutzerprogramms, was zu einem stabileren und deterministischeren Betrieb des Steuerungssystems führt. Darüber hinaus ist die Display-Funktion vollständig in die CPU-Firmware integriert, was den Wartungsprozess vereinfacht.


Netzwerkverbesserung: Ein qualitativer Sprung in den Kommunikationsfähigkeiten der S7-1500-3PN

Um die strengen Anforderungen von High-End-Anwendungen an Echtzeitkommunikation und massive Gerätekonnektivität zu erfüllen, hat Siemens die PROFINET-Schnittstelle der CPUs der S7-1500-3PN-Serie erheblich verbessert.

Unter diesen Upgrades wurde die Anzahl der IRT-Geräte (Isochronous Real-Time), die von der X1-Schnittstelle unterstützt werden, drastisch von 64 auf 256 erhöht. Dieser signifikante Sprung ist auf die Unterstützung von DLR- (Distributed Link Redundancy) oder DLP-Funktionen (Data Link Layer Protocol) im PROFINET V2.3-Standard zurückzuführen. Diese Technologie kann Daten von mehreren Geräten in einem einzigen Frame zur Übertragung verpacken, wodurch die Netzwerkeffizienz und die Bandbreitennutzung erheblich verbessert werden. Gleichzeitig unterstützt die X2-Schnittstelle IRT-Kommunikation und kann denselben Taktmaster wie die X1-Schnittstelle nutzen, wodurch eine vollständige isochrone Echtzeitsteuerung über Schnittstellen ermöglicht und eine solide Grundlage für hochpräzise Synchronisationsanwendungen geschaffen wird.

Familienzuwachs: Siemens begrüßt das leistungsstarke neue Mitglied, die CPU 1514SP, in der ET 200SP SPS-Controller-Familie, die für dezentrale Architekturen konzipiert wurde.

Siemens hat die CPU 1514SP, ein leistungsstarkes Mitglied, in seine ET 200SP SPS-Controller-Familie aufgenommen. Der größte Unterschied zu ihrem Vorgänger ist die Aufnahme von zwei unabhängigen PROFINET-Schnittstellen (X1 und X2), die einen einfachen Einsatz in Multi-Netzwerk-Architekturen ermöglichen. X1 unterstützt Hochleistungs-IRT-Kommunikation.

Ihre Leistung basiert auf der neuen Standard-CPU 1515 und übertrifft die ältere Standard-CPU 1515 sowohl in Bezug auf die Speicherkapazität als auch auf die Verarbeitungsgeschwindigkeit. Einige Leistungsindikatoren konkurrieren sogar mit der High-End-CPU 1516. Dieses Modell ist auch in vier Versionen erhältlich: Standard, Fail-Safe (F), Process (T) und Process-Safe (TF). Die T/TF-Versionen erfüllen in Kombination mit der TIA Portal V18-Software die Anforderungen von Motion-Control-Anwendungen im mittleren Bereich besser.


Marktanwendungen: Wird zum Kernmotor für die industrielle Aufrüstung

Die leistungsstarke Performance der S7-1500-Serie macht sie zur ersten Wahl für die Aufrüstung und Nachrüstung traditioneller Industrieanlagen. In jüngster Zeit hat die S7-1500 eine zentrale Rolle in mehreren groß angelegten Industrieprojekten in China gespielt:

Bei Ansteel Bayuquan wurde die weltweit erste vollständige Migration des Hauptsteuersystems eines 5,5 Meter breiten und dicken Walzwerks von der alten Siemens TDC-Plattform auf die neue TIA S7-1500-Plattform erreicht. Die Umstellung wurde in nur sechs Monaten abgeschlossen und in Betrieb genommen, was einen neuen Maßstab für die intelligente Transformation in der Branche setzt.

Bei Xining Special Steel wurde im Projekt zur Renovierung des Schmelzofens die S7-1500 SPS als Kern der automatischen Steuerung für das Elektrodenheben eingesetzt. Nach der Renovierung wurden die Stabilität des Systems und die Genauigkeit der Prozesssteuerung deutlich verbessert, und es wird geschätzt, dass jährlich fast 4,7 Millionen Yuan eingespart werden können.


Branchenbeobachtung: Reaktion auf Marktherausforderungen mit tiefer Lokalisierung Dieses Multi-Point-Update der S7-1500-Serie ist Teil des "Marktverteidigungskrieges" von Siemens gegen den Aufstieg lokaler chinesischer Automatisierungsmarken. Durch die Einführung von Produkten mit stärkerer Leistung, besserer Kompatibilität und optimiert für die Bedürfnisse des chinesischen Marktes, verlagert sich Siemens von einem Technologieexporteur zu einem Ökosystem-Co-Builder. Ihre Strategie geht über die bloße Bereitstellung eines einzelnen Produkts hinaus; es geht darum, ein Automatisierungsökosystem mit geringen Migrationskosten aufzubauen, das es den Kunden ermöglicht, hohe Leistung zu genießen und gleichzeitig bestehende Geräte nahtlos in zukünftige Erweiterungen zu integrieren.


Mit dem Start dieser Serie voll ausgestatteter S7-1500-Produkte festigt Siemens seine Führungsposition in der High-End-Industriesteuerung weiter. Diese Produkte werden eine stärkere und effizientere zugrunde liegende Steuerungsunterstützung für die Entwicklung der Fertigung in Richtung Flexibilität, Intelligenz und Digitalisierung bieten und die Zukunft der Industrie vorantreiben.